1. Planung & Prävention
- Code of Conduct: klar und inklusiv vorab kommunizieren, Kontaktinfos sichtbar machen.
- Programm: diverse Speaker einladen, Nachwuchs fördern, ausreichend Pausen einplanen.
- Bei Registrierung erfragen: Pronomen (immer mit der Möglichkeit sie nicht anzugeben), Ernährungseinschränkungen, individuelle Unterstützungsbedarfe.
- Barrierefreiheit: barrierefreie Zugänge/Toiletten, zugängliche Materialien, Untertitel/Übersetzungen, Kontakt für Bedarfe, Quiet Room.
- Sprache: genderneutral, Pronomen respektieren, diskriminierungsfrei.
- Namensschilder vorbereiten: darauf achten, dass die Namen und die Pronomen richtig geschrieben sind (alternativ Platz lassen für Pronomenangabe auf Namensschildern).
- Teamvorbereitung: Awareness-Briefing/Training für alle Helfenden, besonders auch für die Moderationsleitungen.
2. Durchführung
- Explizit zu Beginn auf den Code of Conduct und allgemeine Regeln hinweisen.
- Lage vom Ruheraum und von den Toiletten klar kommunizieren und ausschildern (mit Hinweisen auf binäre und All-Gender-Toiletten).
- Awareness-Team und/oder Vertrauensperson: erkennbar (Badge/Weste) sein, Kontaktinfos sollten klar sichtbar sein.
- Meldemechanismen: klar kommunizieren, Vertraulichkeit wahren, sofern möglich anonymisierte Meldeoptionen anbieten.
- Deeskalation: Ruhe bewahren, respektvoll ansprechen, klare Notfall-Protokolle.
- Diskussionsverhalten: Regeln klar kommunizieren, Präferenz für unterrepräsentierte Gruppen bzw. Nachwuchs, ausgewogene Redezeit, evtl. kurze Pause zwischen Vorträgen und Fragen.
3. Nachbereitung
- Feedback: anonyme Rückmeldung (online) oder per Mail, auch persönliches Feedbackermöglichen und klar kommunizieren.
- Transparenz: anonymisierte Berichte über Vorfälle/Maßnahmen dokumentieren.
- Weiterentwicklung: Auswertung im Team, Verbesserungen für künftige Events