Teaser_Transfer_Spiegelung_Audimax
Spiegelung in den Fenstern des Audimax

Hochschulentwicklung

Die RUB etabliert sich als fortschrittliche Universität für das 21. Jahrhundert.

Die übergeordnete langfristige Entwicklungsstrategie der RUB umfasst den Zeitraum von 2000 bis etwa 2025. Sie ist in vier Phasen gegliedert, die jeweils einen besonderen Schwerpunkt setzen:

  • In Phase I stand zunächst eine umfassende Modernisierung des Studiensystems im Mittelpunkt.
  • In Phase II hat die RUB flexible Unterstützungsstrukturen für die Forschung und leistungsstarke Forschungsschwerpunkte geschaffen und die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses erheblich verstärkt.
  • In Phase III liegt der Fokus nun auf allen Facetten einer umfassenden Internationalisierung der gesamten Universität.
  • In Phase IV schließlich wird die laufende bauliche und technische Generalmodernisierung der RUB abgeschlossen. Gleichzeitig setzt die RUB die strategische Campusentwicklung mit den drei Standorten Campus – Innenstadt – Mark 51°7 weiter um.

Ziel ist, die Leistungs- und somit die Zukunftsfähigkeit und Attraktivität der RUB im Interesse aller ihrer Mitglieder weiter zu stärken. Als Gemeinschaft dieser Mitglieder – in Forschung, Lehre, Studium und Verwaltung – nimmt die RUB diese Herausforderungen an. Das Leitbild „Creating Knowledge Networks“ steht dabei für all das, was die RUB seit ihrer Gründung stets ausgezeichnet hat:

  • ein hoher Grad an Vernetzung und eine ausgeprägte Dialogbereitschaft; dabei gleichzeitig eine selbstbewusste Wettbewerbs- und Leistungsorientierung;
  • eine enge fach- und grenzüberschreitende Zusammenarbeit, befördert durch die mit der Gründung der Universität angelegte Verflechtung der wissenschaftlichen Disziplinen;
  • ein starker Zusammenhalt und somit eine ebenso starke Identifikation mit der Universität;
  • und schließlich die Übernahme von expliziter Verantwortung für die Gesellschaft, als deren Teil die RUB wirkt.

Hochschulentwicklungsplan III der RUB

Hochschulentwicklungsplan der RUB und interne Zielvereinbarungen

Die Ruhr-Universität Bochum (RUB) hat in ihrem dritten Hochschulentwicklungsplan (HEP III) ihre strategischen Ziele und Vorhaben für die Jahre 2014 bis 2019 definiert. Aufbauend auf dem im Rahmen der Exzellenzinitiative erarbeiteten ersten Zukunftskonzept „Forschungscampus RUB“, das vom amtierenden Rektorat zum Leitprinzip „Creating Knowledge Networks“ weiterentwickelt worden ist, werden universitätsweite Ziele für die wissenschaftlichen Kernaufgaben der Universität – Forschung, Lehre und Studium, Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses und Wissenstransfer – formuliert. Diese werden um ebenso fächerübergreifende Ziele in wichtigen Querschnittsaufgaben – Ausbau der Internationalisierung, Personalentwicklung und Berufungspolitik, Förderung der Gleichstellung, Beiträge zur Stadt- und Regionalentwicklung – ergänzt.

Die notwendige Brücke zwischen der universitätsweiten Zukunftsperspektive und den fachspezifischen Entwicklungszielen schaffen die Zielvereinbarungen, die flankierend zum HEP III zwischen dem Rektorat und allen 20 Fakultäten sowie acht zentralen wissenschaftlichen Einrichtungen abgeschlossen worden sind. Dem Gegenstromprinzip folgend, konkretisieren sich universitätsweite Ziele in den Zielvereinbarungen, welche wiederum wichtige Impulse für die übergeordnete Strategie der RUB liefern. Wie der HEP III, besitzen auch die aktuellen Zielvereinbarungen bis Ende 2019 Gültigkeit.

In ihrer Gesamtheit stellen der HEP III und die Zielvereinbarungen ein aufeinander abgestimmtes Instrumentarium dar, das die wichtigste Grundlage für die gemeinsame Hochschulsteuerung durch das Rektorat und die Dekan/innen der Fakultäten, durch den Hochschulrat und den Senat bildet. Zudem verhandelt das Rektorat auf Grundlage des HEP III die mit dem Wissenschaftsministerium abzuschließenden Hochschulverträge.

Planungsgrundsätze für den Hochschulentwicklungsplan IV der RUB

Hochschulentwicklungsplan IV der RUB

Für den Anschluss an den 2019 auslaufenden HEP III wird derzeit der Hochschulentwicklungsplan IV (HEP IV) der RUB erarbeitet. Seine Laufzeit wird voraussichtlich erneut sechs Jahre betragen (2020 bis 2025). Als Grundlage für den HEP IV haben der Senat und das Rektorat einvernehmlich die folgenden Planungsgrundsätze beschlossen:

  1. Selbstverständnis und Auftrag

Die Ruhr-Universität Bochum ist eine junge Universität mit breit ausgebautem Fächerspektrum und profilierten Forschungsschwerpunkten. Wir erfüllen unseren Bildungsauftrag in enger Verbindung mit exzellenter Wissenschaft. Unser Leitbild „Creating Knowledge Networks“ steht für die dynamische Weiterentwicklung disziplinärer wie interdisziplinärer, bewährter wie neuer, interner wie externer, regionaler wie internationaler Netzwerke. Flache Hierarchien und eine ausgeprägte Dialogorientierung prägen unsere interne Governance.

  1. Forschung

Wir bieten unseren Forscherinnen und Forschern bestmögliche Rahmenbedingungen. Exzellente, international sichtbare Einzel- und Verbundforschung findet an unserer Universität in allen Disziplinen statt. Neben der starken Grundlagenforschung besitzt für uns auch die anwendungsorientierte Forschung einen hohen Stellenwert. Als Plattformen für kooperative Forschung haben sich unsere Research Departments bewährt.

  1. Lehre und Studium

Wir entwickeln unter Berücksichtigung der Vielfalt der Studierenden die Qualität von Lehre und Studium beständig weiter. Wir setzen unsere Digitalisierungsstrategie für die Lehre um und ermöglichen unseren Studierenden internationale Erfahrungen. Wir unterstützen unter dem Leitprinzip des Forschenden Lernens die Entwicklung von kritischem Denken und Problemlösungsfähigkeiten, um unsere Studierenden auf ihr Berufsleben und eine aktive Teilhabe an der Gesellschaft vorzubereiten.

  1. Wissenschaftlicher Nachwuchs

Wir unterstützen die frühe Selbstständigkeit und Internationalisierung jüngerer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auf allen Karrierestufen und halten mit der Research School ein exzellentes universitätsweites Serviceangebot bereit.

  1. Third Mission

Wir übernehmen Verantwortung für die Innovationsfähigkeit von Wirtschaft und Gesellschaft. Daher fördern wir in enger Kooperation mit außeruniversitären Partnern Technologietransfer, Existenzgründungen, Weiterbildung sowie gesellschaftliches und kulturelles Engagement. Bezogen auf Transfer und Gründung kommt unserer Innovationswerkstatt Worldfactory eine Schlüsselrolle zu.

  1. Personalentwicklung, Gleichstellung und Diversität

Unsere auf Entfaltung von Potenzialen gerichtete Personalentwicklung erstreckt sich auf alle Gruppen und Mitglieder der Universität. Die Förderung von Diversität, insbesondere der Chancengleichheit von Frauen und Männern, bildet ein integrales Prinzip unserer Hochschulentwicklung. Wir werden die Bedingungen zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf weiter verbessern und insbesondere qualifizierten Wissenschaftlerinnen gleiche Chancen auf eine akademische Karriere ermöglichen.

  1. Internationalisierung

Unsere Universität orientiert sich an internationalen Standards und agiert in internationalen wissenschaftlichen Netzwerken. Wir entwickeln unsere kohärente Internationalisierungsstrategie auf Ebene der Fakultäten und der ganzen Universität konsequent weiter.

  1. Digitalisierung

Als Forschende und Lehrende geben wir Antworten auf die Herausforderungen der Digitalisierung, sowohl als Gegenstand als auch als Mittel unserer Forschung. Dazu gehört auch ein zukunftsfähiges, effizientes und effektives Forschungsdatenmanagement. Zur weiteren Optimierung ihrer Dienstleistungen werden die Standardprozesse unserer Universitätsverwaltung Schritt für Schritt digitalisiert.

  1. Dreipolige Campusentwicklung

Wir setzen unser Konzept der dreipoligen Campusentwicklung weiter um. Wir werden auf dem Campus, in der Bochumer Innenstadt und im Technologie- und Transferquartier Mark 51°7 die weitere Entwicklung von Stadt und Region maßgeblich mitgestalten.

  1. Hochschul- und Fakultätsentwicklungsplanung

Der Hochschulentwicklungsplan (HEP) formuliert die übergeordneten strategischen Ziele unserer Universität für die vorstehend genannten Handlungsfelder. Seine Verknüpfung mit den Entwicklungsplanungen unserer Fakultäten und weiterer Einrichtungen erfolgt durch Perspektivvereinbarungen.

Campusentwicklung
Nach oben