Lehre
Die Ruhr-Universität ist nicht nur eine der führenden Forschungsuniversitäten Deutschlands, sondern auch ein dynamischer, national und international vernetzter Ort der Lehre. Durch zahlreiche nationale und internationale Partnerschaften ermöglicht die RUB ihren Studierenden, wertvolle Lehrerfahrungen zu sammeln, um sich optimal auf eine globale Karriere und die Herausforderungen der Zukunft vorzubereiten.
An erster Stelle ist hier die UA Ruhr zu nennen. Studierende der RUB sind automatisch „kleine“ Zweithörer an der TU Dortmund und der Universität Duisburg-Essen. Im Rahmen von RuhrCampus3 können Studierende Lehrveranstaltungen der beiden Partner besuchen und so von der Vielfalt der deutschen Hochschullandschaft profitieren. Diese Vernetzung ermöglicht es den Studierenden, unterschiedliche Lehrmethoden kennenzulernen und ihre akademischen Fähigkeiten in einem breiteren, nationalen Kontext zu entwickeln.
Das RUB Centre for City Futures (CCF) verbindet die Stadtgesellschaft und Wissenschaft und vernetzt Wissenschaftler*innen, Studierende, zivilgesellschaftliche Akteur*innen, Verwaltung, Wirtschaft und Kultur, um gemeinsam gesellschaftliche Herausforderungen zu identifizieren, innovative Lösungen zu entwickeln und erfolgreich in die Praxis bringen.
Unter dem Namen „International Academy for German Engineering and Science“ (IAGES) bietet die Ruhr Universität gemeinsam mit der TU Dortmund, der Universität Duisburg-Essen und der Hochschule Düsseldorf zukünftig vier englischsprachige Weiterbildungsstudiengänge zur Energiewende an. Das Ziel dieser Kooperation ist die Gewinnung und Qualifizierung von internationalen Studierenden, um dem Fachkräftemangel in der Region in Wissenschaft und Wirtschaft für die Herausforderungen einer klimaneutralen Zukunft entgegen zu wirken.
Besonders hervorzuheben ist, dass die RUB Teil des Europäischen Hochschulallianz UNIC - European University of Cities in Post-Industrial Transition ist. Dies ist eine Allianz von zehn Universitäten, die sich der Förderung von studentischer Mobilität, von gemeinsamer innovativer Lehre und von neuen Perspektiven in Forschung und Transfer widmet. In UNIC können Studierende als Teil der UNC-Community an Lehrveranstaltungen der 10 UNIC Partner im Rahmen von Austauschangeboten, Internships, Open Courses, gemeinsamen Studiengängen oder im Rahmen von Virtual Exchange Angeboten gemeinsam europaweit lernen und sich vernetzen.
Die Ruhr-Universität ist als erste und einzige deutsche Universität Mitglied im Worldwide Universities Network (WUN). Dieses weltweit führende Hochschul- und Forschungsnetzwerk bringt 23 Volluniversitäten auf sechs Kontinenten zusammen, um gemeinsam Forschung und Lehre zu wichtigen globalen Herausforderungen mit dem Fokus auf den UN-Nachhaltigkeitszielen voranzutreiben.
Die RUB engagiert sich in einem besonderen Maße in der European University Assocciation, z.B. durch die gestaltende Teilnahmen an der Learning & Teaching Initiative mit den Thematic Peer Groups oder dem Learning & Teaching Forum oder dem STAFFDEV Projekt.
Studieren im Ausland
Durch Austauschprogramme wie Erasmus+ oder bilaterale Abkommen können Studierende auch an anderen Partnerhochschulen ein oder mehrere Semester im Ausland verbringen und sich ihre Studienleistungen anrechnen lassen. Diese Erfahrungen ermöglichen es ihnen, nicht nur ihre Sprachkenntnisse zu verbessern, sondern auch neue kulturelle Perspektiven kennenzulernen und sich in einem internationalen Umfeld akademisch weiterzuentwickeln.
Joint- und Doppelabschlüsse
Darüber hinaus bietet die RUB zahlreiche Joint- und Doppelabschlussstudiengänge an, bei denen Studierende gleichzeitig einen Abschluss an der RUB und an einer Partneruniversität im Ausland erwerben können. Diese Programme sind besonders attraktiv für Studierende, die eine internationale Karriere anstreben und ihre Qualifikationen durch eine doppelte Expertise stärken möchten.
Internationale Lehr- und Forschungskooperationen
Die RUB fördert auch die Mobilität von Lehrenden durch Gastdozenturen und gemeinsame Forschungsprojekte. Diese Initiativen tragen dazu bei, dass Studierende von der Expertise internationaler Wissenschaftler profitieren, die die Lehrveranstaltungen durch interkulturelle und interdisziplinäre Ansätze bereichern.