In der Gebäudesanierung bezeichnet Schadstoffentfrachtung den gezielten und kontrollierten Abbau oder die Verringerung der Schadstoffkonzentration in Baumaterialien oder Innenräumen, um Gefahren für die Gesundheit von Bewohnern, Handwerkern oder der Umwelt zu minimieren. Im Gegensatz zur vollständigen Entfernung aller belasteten Bauteile („komplette Sanierung“) fokussiert sich die Entfrachtung auf die Reduzierung der Schadstoffemission oder -freisetzung, oft durch schrittweise oder teilweise Maßnahmen.
Dies ist besonders relevant bei Bestandgebäuden, in denen Materialien wie Asbest, PCB-haltige Dichtstoffe, Schwermetalle (z. B. in Farben) oder chlorierte Kohlenwasserstoffe verbaut sind.